Vorteile von Living Soil – weniger messen, mischen und nachdüngen
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Vorteile von Living Soil: weniger laufende Düngearbeit
Living Soil verlagert einen großen Teil der Nährstoffversorgung direkt in das Substrat. Statt bei jedem Gießen eine neue Düngermischung aus mehreren Flaschen anzusetzen, wird der Boden vor dem Einpflanzen gezielt vorbereitet.
Organische und mineralische Nährstoffquellen, Pflanzenkohle, Huminstoffe und mikrobielle Bestandteile wirken dabei innerhalb des Bodens zusammen.
Weniger Dosier- und Mischschritte.
Eine langfristige Nährstoffgrundlage im Substrat.
Die Möglichkeit, vorhandene Erde weiterzuverwenden.
Living Soil nimmt dir nicht die gesamte Pflanzenpflege ab. Bewässerung, Licht, Klima, Wasserqualität und der Zustand der Pflanze bleiben weiterhin wichtig. Der entscheidende Vorteil liegt in der einfacheren und langfristigeren Nährstoffversorgung.
1. Weniger Flaschen und Dosierschritte
Bei klassischen Mehrkomponenten-Systemen werden häufig Basisdünger, Wachstumsdünger, Blütedünger und verschiedene Zusätze kombiniert. Dosierung und Zusammensetzung müssen dabei immer wieder an die jeweilige Pflanzenphase angepasst werden.
Bei einem vorbereiteten Living-Soil-System befindet sich die Nährstoffgrundlage bereits im Substrat oder wird zu klar festgelegten Zeitpunkten als Top-Dressing ergänzt.
- ●keine neue Nährstoffmischung bei jedem Gießen
- ●weniger einzelne Produkte gleichzeitig verwenden
- ●weniger laufendes Abmessen und Kombinieren
- ●klare Aufteilung zwischen erstem und folgenden Runs
- ●geringeres Risiko unnötiger Zusatzprodukte
2. pH und EC können weniger im Mittelpunkt stehen
Bei mineralischen Flüssigdüngersystemen helfen pH- und EC-Messungen dabei, die angesetzte Nährstofflösung zu beurteilen und anzupassen.
In einem vorbereiteten Living-Soil-System wird nicht bei jedem Gießen eine neue Nährstofflösung angesetzt. Bei geeignetem Substrat, passender Wasserqualität und korrekter Anwendung kann der laufende Mess- und Korrekturaufwand deshalb deutlich geringer ausfallen.
Bei besonders hartem, sehr weichem oder ungewöhnlich zusammengesetztem Wasser kann eine Kontrolle weiterhin sinnvoll sein. Gleiches gilt, wenn die Pflanze auffällige Veränderungen zeigt.
Living Soil kann Schwankungen abpuffern. Es macht ungeeignetes Wasser oder ein schlecht aufgebautes Substrat aber nicht automatisch unproblematisch.
3. Geringeres Fehlerrisiko bei der Düngung
Living Soil schließt eine Überversorgung nicht vollständig aus. Auch organische Dünger können zu hoch dosiert oder ungeeignet kombiniert werden.
Das Risiko sinkt jedoch, wenn ein abgestimmtes System korrekt vorbereitet und anschließend nicht unnötig mit weiteren Düngern ergänzt wird.
- ●vorgegebene Mengen statt täglich wechselnder Dosierungen
- ●langfristige Umsetzung der Nährstoffe im Substrat
- ●keine zusätzlichen Wachstums- oder Blütedünger im vorgesehenen ersten Run
- ●gezielte Auffrischung erst in den Folge-Runs
Die angegebene Dosierung einhalten und nicht vorsorglich weitere Dünger hinzufügen.
4. Water Only im ersten Run
Im MONTEZUMA24-System bildet Hunab die vollständige Nährstoffgrundlage für den ersten Durchgang.
- ●1.000 g für etwa 50–70 Liter Substrat
- ●NPK 3–5–3
- ●Versorgung für Wachstum und Blüte
- ●etwa drei bis vier Monate Versorgung
- ●Aktivierung des vorbereiteten Substrats für 7–14 Tage
Nach der korrekten Vorbereitung und Aktivierung wird im vorgesehenen ersten Run nur noch bedarfsgerecht mit Wasser gegossen. Zusätzliche Basis-, Wachstums- oder Blütedünger sind normalerweise nicht notwendig.
Die vollständige Vorbereitung findest du in unserer Living-Soil-Anleitung .
5. Vorhandene Erde kann weiterverwendet werden
Nach der Ernte muss ein funktionierendes Living-Soil-Substrat nicht automatisch entsorgt werden. Die vorhandene Erde kann kontrolliert und für einen weiteren Durchgang gezielt aufgefrischt werden.
Dabei bleiben unter anderem Pflanzenkohle, Mineralien, Huminstoffe und Teile der vorhandenen Bodenstruktur erhalten.
Ihre Qualität hängt weiterhin von Bewässerung, Verdichtung, Nährstoffentzug und der richtigen Auffrischung ab.
Wie die Erde nach der Ernte weitergeführt wird, erklären wir auf der Seite Das MONTEZUMA24-System .
6. Weniger Erde austauschen und transportieren
Wenn vorhandenes Substrat über mehrere Durchgänge genutzt werden kann, müssen weniger neue Erde gekauft, transportiert und anschließend entsorgt werden.
- ●weniger vollständiger Substrataustausch
- ●vorhandene Bodenstruktur bleibt erhalten
- ●gezielte Auffrischung statt vollständigem Neuaufbau
- ●geringere Nährstoffkosten über mehrere Runs möglich
Einen konkreten Vergleich findest du auf unserer Seite Living Soil vs. Flüssigdünger – Kostenvergleich .
Was auch bei Living Soil wichtig bleibt
- ●gleichmäßige und bedarfsgerechte Bewässerung
- ●ausreichend Luft und Struktur im Substrat
- ●funktionierende Ablauföffnungen und keine Staunässe
- ●passende Lichtstärke und ein geeignetes Klima
- ●regelmäßige Beobachtung der Pflanze
- ●korrekte Dosierung und Aktivierung
Es ersetzt nicht die aufmerksame Pflanzenpflege.
Weniger Flaschen.
Weniger laufende Düngeentscheidungen.
Vorhandene Erde gezielt weiterführen.
Füttere den Boden. Nicht die Pflanze.
Ein vollständiges System für den ersten und die folgenden Runs findest du im Yax Living Soil System .